Optimale Prävention durch Defibrillatoren im Flieger

Jedes Jahr sterben in Deutschland ca. 130.000 Menschen an plötzlichem Herzversagen. Um auch im Flieger optimal auf einen solchen Ernstfall reagieren zu können, wird die gesamte Condor-Flotte mit Defibrillatoren ausgestattet. Auf der Langstrecke wird dieses im Notfall lebensrettende Equipment bereits seit einigen Jahren eingesetzt. Der Defibrillator, auch AED (Automatisierter Externer Defibrillator) genannt, analysiert automatisch den Herzrhythmus. Stellt er ein lebensgefährliches „Kammerflimmern“ fest, erfolgt die Aufforderung zu einem animierenden Stromstoß, der vom Helfer per Tastendruck ausgelöst werden kann.

Wenn es in einem solchen Fall innerhalb von drei Minuten zu einer schnellen Reanimation kommt, bestehen gute Überlebenschancen für den Betroffenen. Die Kabinenmitarbeiter der Condor und der Condor Berlin sind durch regelmäßige Schulungen für den Einsatz des „Defis“ trainiert.

Desinsektion an Bord

Die Gesundheitsbehörden einiger Länder verpflichten allen Fluggesellschaften, vor bzw. nach der Landung das von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als gesundheitlich unbedenklich erklärte Mittel „Standard Reference Aerosol“ (SRA) in der Kabine auszusprühen.

 

Dieses Mittel besteht aus dem Wirkstoff Naturpyrethrum, ein Chrysanthemen-Extrakt, der sich innerhalb weniger Stunden abbaut. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass Tier- oder Pflanzenkrankheiten eingeschleppt werden.

 

An Bord werden die Fluggäste vor Beginn des Sprühens durch eine entsprechende Ansage der Besatzung informiert. Folgende Länder schreiben die Desinsektion der Kabine vor: Mauritius, Malediven, Mexiko, Seychellen, Barbados, Kuba, Trinidad/Tobago, Grenada, Indien und Jamaika.

Gesundheitsvorsorge

Bitte informieren Sie sich als Reisende über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig. Im Zweifelsfall sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden.

 

Allgemeine und spezifische Informationen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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