
Jetzt Buchen:
(tel) 07124 – 368 9999info@fluege-reisen.com
Online-Buchung »
Allgemeine Anfragen:
(tel) 0991 - 29679078
Services:
Reiseversicherung »
Angebotsauskunft »
Mietwagen »

Reisetipps:
Miles & More | Währungen
Wetter und Klima | Länderinfo
Sprachführer

Angebote:

Namibia im Überblick
Namensgeber: Die Wüste NAMIB, deren Name soviel wie „Nichts“ bedeutet
Unabhängigkeit: 21. März 1990
Lage: Im Südwesten Afrikas, mit Grenzen zu Angola und Zambia im Norden, Zimbabwe und Botswana im Osten und Südafrika im Süden.
Größe 824.268 km² und damit etwa zweieinhalbmal so groß wie Deutschland
Bevölkerung 1.826.854 Einwohner, davon 240.000 (15 Prozent der Gesamtbevölkerung) in der Hauptstadt Windhoek.
In Namibia leben 12 verschiedene Völker: die San, die Damara, die Nama, die Weißen, die Rehoboth Basters, die Coloureds, die Herero, die Himba, die Owambo, die Kavango, die Caprivians, die Tswana.
Sie sprechen 16 Sprachen und Dialekte.
Offizielle Landessprache ist Englisch.
Auf einem Quadratkilometer leben 2,2 Einwohner.
Hauptstadt: Windhoek
Sehenswert: Es ist die weite, unberührte Landschaft mit ihrer Stille und ihrem Formen- und Farbenspiel, mit ihren Wüsten (Namib im Westen und Kalahari im Osten), Dünen, Bergen, karstigen Ebenen, Feuchtgebieten im Norden, einem versteinerten Wald und der wilden Skelettküste, mit ihrem überbordenen Reichtum an Tieren und Pflanzen, die immer mehr Menschen nach Namibia reisen lässt und in ihren Bann zieht. Doch das Land an der Südwestspitze Afrikas hat noch mehr zu bieten als eindrucksvolle (Fly-in-) Safaris. Lodges zum Beispiel, die sich in die Natur schmiegen und geradezu mit ihr verschmelzen. Eine Küche von internationalem Ruf. Und das im Januar erst eröffnete Wellness Village „Gocheganas“ in der Nähe von Windhoek setzt nicht nur in Namibia neue Maßstäbe.
Namibia ist trendy: Wer im Urlaub unglaublich viel Spaß, körperliche Herausforderungen und den ultimativen Kick sucht, für den ist Namibia das Paradies. Das Angebot an Fun-Sport-Aktivitäten reicht von A wie Abseiling über F wie Fallschirmspringen, K wie Kayaking, M wie Mountainbiking, P wie Paragliding, R wie Reiten, Q wie Quadbiking, S wie Sandboarding und T wie Trekking bis zu W wie Wildwater-Rafting und Windsurfing. Wer es ruhiger liebt, besteigt einen Heißluftballon, geht geruhsam wandern, zum Golfen oder zum (Brandungs-) Angeln.
Die Hauptstadt Windhoek mit ihrer von europäischen und afrikanischen Einflüssen geprägten lebendigen und doch beschaulichen Atmosphäre, das Küstenstädtchen Swakopmund mit seiner Kolonialarchitektur und das weiter südlich gelegene Jugendstil-Juwel Lüderitz laden zu Erkundungstouren in die Gegenwart und Vergangenheit des Landes ein. Einen Einblick in das Alltagsleben der verschiedenen ethnischen Gruppen in Namibia, ihre Kultur und ihre Traditionen vermitteln im ganzen Land verschiedenste Projekte des Community Based Tourism.
Ursprünglichkeit und der Charme des Einzigartigen, den jeder Besucher spürt, machen den Tourismus in Namibia inzwischen zum wichtigsten und am schnellsten wachsenden Arbeitsplatzgaranten und lassen das Land zugleich seinen „Boutique“-Charakter bewahren.
Naturschutz: Als einziges Land der Erde hat Namibia den Naturschutz als verfassungsmäßig gewährleistetes Recht in die Verfassung aufgenommen. Etwa 15 Prozent der Fläche Namibias (105.559 km²) sind dementsprechend für die Natur reserviert, der Namib-Naukluft-Park ist mit seinen fast fünf Mio. Hektar das größte Naturschutzgebiet in Afrika überhaupt. In 21 ausgewiesenen Schutzgebieten wie staatlichen Parks und (zum Teil privaten) Reservaten findet sich eine einzigartige geologische, botanische und zoologische Vielfalt: darunter die älteste Wüste der Welt (die Namib) mit den höchsten Dünen der Erde (Sossusvlei), der zweitgrößte Canyon der Welt (Fish River Canyon), das Ugab-Tal mit seinen Felsenburgen, eine artenreiche Tierwelt mit den „Big Five“ Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard; 630 der 887 bekannten Vogelarten des südlichen Afrika können in Namibia beobachtet werden, sowie allein etwa 20 Antilopenarten), und unter 120 Baum- und 3.500 Blütenpflanzen-Arten befinden sich allein 200 endemische Arten sowie mehr als 100 verschiedene Flechten, die auf dem steinigen Boden der Skelettküste ihr Dasein fristen.
In der Namib trotzen kleine Lithophyte, „lebende Steine“, den unwirtlichen Bedingungen – sie kommen nur in Namibia vor. Eine der ältesten Pflanzen der Welt, die „Welwitschia Mirabilis“ ist ebenfalls in der Namib-Wüste zu Hause, hat nur zwei Blätter und wird bis zu 1.000 Jahre alt.
Reisezeit: Namibia ist eine Ganzjahres-Destination mit beinahe 365 Tagen Sonnenschein im Jahr und angenehm warmen Temperaturen. Im Sommer der Südhalbkugel (Dezember) kann das Thermometer auf bis zu 35° steigen, im Winter (Juni) herrschen Tagesdurchschnittstemperaturen von etwa 21 bis 26° (je nach Region); nachts kann zu dieser Zeit die Temperatur bis auf 3 Grad fallen.
Impfungen Impfungen sind nicht erforderlich. Für den Norden Namibias (Etosha-Nationalpark und Caprivi) wird eine Malaria-Prophylaxe empfohlen.
Zeit: In der europäischen Sommerzeit ist Namibia eine Stunde zurück, während der Winterzeit eine Stunde voraus.
Anreise: In knapp 10 Stunden fliegt der staatliche Carrier Air Namibia viermal wöchentlich nonstop von Frankfurt nach Windhoek.Die Chartergesellschaft LTU fliegt im Winter einmal wöchentlich und von Mai bis Oktober zweimal wöchentlich von München nach Windhoek. Wegen der kaum vorhandenen Zeitverschiebung leiden die Reisenden an keinem Jetlag.
Unterwegs: Namibia lässt sich hervorragend bereisen – ob mit im Land Mietwagen, dem Campingmobil, dem Allrad-Jeep, auf geführten Bus-Rundreisen, mit dem Flugzeug bei Fly-In-Safaris und auch mit der Eisenbahn: Der luxuriöse „Desert Express“ durchquert auf seinem Weg von Windhoek in die Küstenstädtchen Swakopmund und Lüderitz die Namib-Wüste; eine weitere Strecke führt hinauf nach Norden zur Mokuti-Lodge, die in der Nähe des Etosha Nationalpark liegt. Der Shongololo-Express „The Dune“ fährt durch das ganze Land. Auch Radreisen sind möglich. Die touristische Infrastruktur ist ausgezeichnet: Touristen können zwischen Hotels, Pensionen, individuell gestalteten und häufig exklusiven Lodges, Restcamps und Gästefarmen mit Kontakt zu Einheimischen wählen. Die Teilnahme am Alltag ist auch Programm in den Unterkünften der Projekte des Community Based Tourism.
Visa: Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen zur Einreise nur einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate Gültigkeit besitzt. Wer für mehr als drei Monate nach Namibia einreist, braucht ein Visum.
Währung: Der Namibia-Dollar (N$) ist 1:1 an den Südafrikanischen Rand gekoppelt. Der Südafrikanische Rand wird in beiden Ländern als Zahlungsmittel akzeptiert, der Namibia-Dollar nur in Namibia.
Nachhaltiger Tourismus mit Zukunft
„Die Tourismusbranche ist ein wesentlicher Motor für das Wirtschaftswachstum Namibias und für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Unser Ziel ist es, nachhaltigen Tourismus in unserem Land zu fördern, der die Natur bewahrt und auch bisher benachteiligte Bevölkerungsschichten an der Wachstumsbranche Tourismus partizipieren lässt“, so Gideon Shilongo, CEO des Namibia Tourism Board. Damit nicht nur ein kleiner Teil der Bevölkerung von der touristischen Entwicklung profitiert, richtet die namibische Tourismuspolitik ihren Fokus besonders auf die Förderung Benachteiligter sowie auf die Ausdehnung touristischer Regionen.
Unterstützt wird diese Initiative auch von der namibischen Industrie: Über 150 Vertreter von Reiseveranstaltern, Unterkünften, Autovermietern und Kunsthandwerksbetrieben in Namibia haben sich vor über einem Jahr mit der Unterzeichnung der BBBEE-Charta (Broad Based Black Economic Empowerment) dazu verpflichtet, benachteiligte Bevölkerungsgruppen im Tourismus gezielt zu fördern. Die Förderungsmaßnahmen beinhalten Ausbildungsplätze, Hilfe für umliegende Gemeinschaften sowie die gezielte Unterstützung von Kleinunternehmen – sei es finanziell oder mit Know-how.
Seit der Unabhängigkeit 1990 fördert der namibische Staat mit dem Community Based Tourism vor allem ländliche Gemeinden. Durch einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen soll ein Gleichgewicht zwischen den lokalen Gemeinschaften, der Natur und der Umwelt hergestellt und erhalten werden. Gewinne aus dem Tourismus sollen direkt den Menschen in der Gemeinde zufließen. Die Dachorganisation des Community Based Tourism, Nacobta (Namibia Community Based Tourism Association), bietet derzeit mehr als 40 unterschiedliche Projekte und Programme im ganzen Land an – von Kunsthandwerksläden über Campingplätze bis zu kulturellen Veranstaltungen.
Seit wenigen Monaten ist nun auch die erste Community Lodge Namibias eröffnet – die Unterkunft im Luxussegment ist in vielerlei Hinsicht ein Modell mit Vorbildfunktion: Im Nordwesten des Landes in der Damara Region gelegen ist sie zu 100 Prozent Eigentum der dort ansässigen Gemeinde Khoadi//Hôas Conservancy. Die hochwertig ausgestattete Unterkunft besteht aus zwölf Chalets mit strohgedeckten Dächern und einem Haupthaus. Die Lodge wurde im Rahmen des Namibia Tourism Development Programme mit Mitteln der Europäischen Union finanziert. Zielsetzung ist es, den nachhaltigen Tourismus in Namibia zu unterstützen. Vor allem die lokale Bevölkerung in strukturschwachen Gebieten soll in Zukunft stärker vom wachsenden Tourismus profitieren. Um das Führen des Gastbetriebes zu erlernen, arbeitet die kommunale Gemeinschaft in den ersten fünf Jahren mit einem erfahrenen Partner aus dem Hotelgewerbe zusammen. Das Managerehepaar hat viele Jahre im Tourismus und bei verschiedenen Naturschutzprojekten mitgearbeitet und unterstützt nun die lokale Gemeinde bei Marketing, Logistik, Buchhaltung und Personalentwicklung. Insgesamt 14 Ausbildungsplätze werden momentan angeboten. Dafür leistet die Gemeinschaft Hilfe bei Wildhege und Naturschutz.
Die Grootberg Lodge wird nicht nur zur finanziellen Unabhängigkeit der Khoadi //Hôas Conservancy beitragen; Überschüsse etwa werden in Naturschutz und die weitere Entwicklung der Community investiert. „Projekte wie die Grootberg Lodge sind auch ein Anreiz für die dort lebende Bevölkerung, den Reichtum der Natur in ihrem Land und ihr kulturelles Erbe zu schätzen und zu bewahren“, so Gideon Shilongo, CEO des Namibia Tourism Board.
Die aus Naturstein, Holz und Reet erbaute Lodge liegt 1.624 Meter über dem Canyon des Klip Riviers. Von allen Chalets aus genießt man einen traumhaften Blick auf das Tal. Auf dem 1.200 Quadratkilometer großen Areal leben Bergzebras, Löwen, Geparden, Giraffen und die sehr seltenen schwarzen Nashörner. Wenn man Glück hat, läuft einem auch ein Wüstenelefant über den Weg. Neben Pirschfahrten bietet die Lodge geführte Wanderungen auf dem Gelände an. Tagesausflüge, unter anderem zu den Jahrtausende alten Felszeichnungen bei Twyfelfontein, machen die Grootberg Lodge zu einem guten Ausgangspunkt für eine entspannte und vielseitige Reise.
Namibia für Genießer
Namibia ist ein riesiges Land. Seine Vielfalt und fast endlose Weite Namibias erschließt sich am besten, wenn man sich auf seiner Reise durch das Land Zeit nimmt. Mit dem Slogan „Stay a little bit longer“ wirbt das Namibia Tourism Board dafür, das Land im südlichen Afrika ohne Hast und mit ein wenig Zeit im Gepäck kennen zu lernen. Hektik ist hier ein Fremdwort. Reisende, die sich an die namibische Uhr anpassen und die Schnelligkeit des Alltags hinter sich lassen, werden in den vollen Genuss dieses magischen Fleckchens Erde kommen. Einige Tage mobil nicht erreichbar zu sein und die fast ohrenbetäubende Stille der Wüstenlandschaften zu hören, kann auch wahrer Luxus bedeuten.
Die entspannte Atmosphäre Namibias erleben Reisende am besten in einer der zahlreichen Boutique-Lodges und Gästefarmen. Diese eher kleinen und individuell gestalteten Unterkünfte garantieren ein „Eintauchen“ in die Landschaft. Vor allem in den Gästefarmen, die neben ihrem landwirtschaftlichen Betrieb auch Übernachtungsmöglichkeiten anbieten, können Reisende Namibia besonders intensiv kennen lernen. Die idyllisch eingerichteten und familiär geführten Unterkünfte bieten ein unvergleichliches Reiseerlebnis für Gäste, die den Kontakt zu Namibiern suchen. Beim gemeinsamen Abendessen am großen Familientisch werden herzhafte Gerichte aus selbst angebauten Produkten serviert und die Gäste können im Gespräch mit den Farmbetreibern einiges über das Leben und die Menschen sowie den Farmalltag erfahren. Ein besonderes Highlight ist das Abendessen unter freiem Himmel – dem so genannten Braai – bei dem namibische Köstlichkeiten auf offenem Holzfeuer gegrillt werden. Für Familien mit Kindern sind Gästefarmen ideal. Die Betreiber bieten jede Menge Aktivitäten wie Wanderungen, Pirschfahrten und Tagesausflüge in die Umgebung an. Außerdem sind diese Unterkünfte auch für das kleinere Budget leistbar.
Wer mehr auf Verwöhnprogramm setzt, findet in den zahlreichen exklusiven Lodges die ideale Verbindung aus Luxus und Naturerlebnis. Liebevoll eingerichtete Chalets mit offener Front und Blick auf die unberührte Natur, Duschen mit Sternenblick und entspannende Wellness-Angebote lassen schnell die Enge des Alltags vergessen. Auch kulinarisch werden die Gäste in den kleinen, aber feinen Unterkünften verwöhnt: Gegrillter Oryx, Kudu-Filet, frische Austern, Swakopmunder Spargel, Kalahari Trüffel oder die vorzüglichen Omajowas (Termitenpilze) gehören zu den Spezialitäten des Landes.
Es ist vor allem das Erleben der Natur und der schier unglaublichen Tiervielfalt, die jede Reise nach Namibia zu einem ganz besonderen Erlebnis machen: das Erspähen einer Elefantenfamilie nach einigen Stunden Pirschfahrt, die sich verändernden leuchtenden Rot-Töne des Sandmeeres zu verschiedenen Tageszeiten oder der Anblick des prächtigen Farbenspiels am Himmel beim Sundowner. „Eine Reise nach Namibia bedeutet `Wellness for the soul`. Wer hierher kommt, wird eine unvergleichliche Weite und Ruhe vorfinden, die Balsam für Körper und Seele ist. Die Schönheit des Landes ohne Hast zu erleben – das ist wahrer Luxus. Der Slogan `Stay a little bit longer` soll dazu einladen, diese einzigartige Atmosphäre zu genießen und vielleicht auch ein Stück davon mit nach Hause zu nehmen“, so Maureen Posthuma, Area Manager Central Europe.
Jeder, der gleich mehrere Nächte in einer Lodge oder Gästefarm übernachtet hat, wird davon berichten können. Vierzig Prozent der Urlauber aus Deutschland kommen bereits zum wiederholten Mal. „Namibia versteht sich als Reiseziel für eine Klientel, die Wert auf höchste Qualität legt“, fügt sie hinzu, „die touristische Zukunft Namibias liegt daher nicht im Massentourismus, sondern in dem Ausbau der Boutique-Unterkünfte, die mit ihren individuellen Angeboten auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen.“
Der Tourismus hat sich in den letzten Jahren zu dem am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweig entwickelt. Landwirtschaft, Fischfang und Bergbau treten in der Bedeutung immer mehr zurück. Acht Touristen sichern in Namibia derzeit einen Arbeitsplatz. Und die Branche wächst. Das Namibia Tourism Board hat sich vorgenommen, bis 2030 den Tourismus zum bedeutendsten Wirtschaftssektor des Landes auszubauen.

