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Hawaii - The Big Island

Hawaii ist die größte Insel des Archipels. Mit ihren 10.473 Quadratkilometern, das entspricht etwa der Hälfte des Bundeslandes Hessen, ist sie doppelt so groß, wie die anderen Hawaii-Inseln zusammen. Rund 138.000 Einwohner leben auf Hawaii, die wichtigste Stadt ist Hilo.

 

Hawaii, The Big Island, die Insel, die dem gesamten Archipel seinen Namen gab, ist die größte aller Inseln und zugleich die erdgeschichtlich jüngste und aktivste. Durch vom Kilauea-Vulkan abfließende Lava wächst die Fläche der Insel bis heute kontinuierlich. Big Island zeichnet sich durch seine höchst abwechslungsreichen Landschaften aus: Von der rund 430 Kilometer langen Küste mit Stränden und Gebirgszügen, in denen sich die vulkanischen Gipfel des Mauna Kea (4205 Meter) und des Mauna Loa (4169 Meter) erheben, über die trockenen Ebenen in Ka'u und die unberührten Regenwälder über Hilo bis hin zum Lake Waiau, dem höchstgelegenen See der Insel (3.971 Meter über dem Meeresspiegel) und den Akaka Falls, den höchsten senkrechten Wasserfällen (134,8 Meter) des Insel-Archipels. Ka Lae (South Point) markiert den südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten. Von allen Inseln Hawaiis weist Big Island die größte ökologische Vielfalt auf. Kleine Städte, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, bilden einen deutlichen Kontrast zu den modernen Wissenschaftszentren mit ihren weltbekannten Observatorien und Teleskopen.

 

Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen zwischen 21,5° und 25° C. Kühler ist es zum Beispiel bei der 1.200 Meter hoch gelegenen Ranger-Station des Hawaii Volcanoes National Park (14° bis 17° C) und am 840 Meter hoch gelegenen Ort Waimea (17° bis 19° C). Der Regenfall weist eine unterschiedliche örtliche Verteilung auf, wobei Hilo den höchsten Niederschlag aller Städte auf dem Archipel verzeichnet, was sich deutlich an dem sie umgebenden üppigen Grün erkennen lässt.

 

Wahrscheinlich wurde Big Island bereits im 5. Jahrhundert nach Chr. als erste Hawaii-Inseln von den Polynesiern entdeckt und besiedelt. Im Laufe der Geschichte nahm die Insel immer wieder einen prominenten Platz ein. Hier wurde König Kamehameha I. geboren, der von Big Island aus Vorstöße zur Vereinigung der Inseln unternahm und hier zeitweise die Hauptstadt seines Reiches einrichtete. Mit dem Tod Kamehameha I. auf Big Island endete das Kapu-System, das den Priestern uneingeschränkte Macht verlieh. Sein Sohn und Nachfolger Kamehameha II. verbot es 1819 endgültig. Zu den bedeutenden historischen Orten auf Big Island gehörte die Bucht von Kealakekua. Dort betrat Cpt. James Cook 1779 erstmals den Boden der Insel, und fand nur wenig später bei einem Streit den Tod. In der Bucht wurde außerdem die erste christliche Zeremonie auf Hawaii (ein Seemannsbegräbnis) abgehalten. Historische Stätten und Überreste zeugen bis heute auf der ganzen Insel von der Geschichte und Kultur des alten Hawaiis.

 

Neben dem Tourismus sind Kona-Kaffee, Macadamia-Nüsse, Papaya, Viehzucht, Strelizien und Orchideen, weitere landwirtschaftliche Kulturen und Aquakulturen Hauptwirtschaftszweige.

Strände ohne Ende auf Hawaii

Endlose Sandstrände und ein breites Wassersportangebot haben Hawaii als Badeparadies berühmt gemacht. Die im nördlichen Pazifik gelegenen Inseln sind jedoch weit mehr als ein erstklassiges Badeziel. Genauso facettenreich wie die Aktivitäten rund ums Wasser sind die Anziehungspunkte an Land.

 

Naturliebhaber kommen hier bei der Erkundung tropischer Wälder und bizarrer Vulkanlandschaften auf ihre Kosten. Sportlich Aktiven bietet sich, vom Golfspiel bis zu Skifahren, ein reiches Betätigungsfeld. Für Kultur- und Geschichtsinteressierte gibt es eine Reihe attraktiver Ausflugsziele. Ganzjähriges mildes Klima, ein breites Unterkunftsangebot und gut ausgebaute Verkehrswege machen es Besuchern leicht, die Vielfalt Hawaiis in ihrer ganzen Pracht zu erfahren.

 

Bereits die Namen klingen wie Melodien und animieren zum Träumen: Maui, mit seinen vorzüglichen Stränden und Windsurf-Revieren; Ohau, der pulsierende Versammlungsplatz mit der Hauptstadt Honolulu; das ursprüngliche Molokai; die Garteninsel Kauai; das abgeschiedene Lanai und Hawaii, The Big Island, die Inseln, die dem gesamten Archipel seinen Namen gab. Jede Insel zeichnet sich durch typische Landschaften, Flora und Fauna aus. Zusammen macht dies Hawaii so facettenreich, wie die Regenbogen, die häufig den Himmel über dem Archipel zieren.

 

Alle Inseln bieten in punkto Badeurlaub eine breite Palette unberührter Natur: klares Wasser und Strände mit weißem, goldenem, schwarzen und sogar grünem Sand. In Kilometern gemessen locken auf Maui die meisten Strände - von Kapahia bis Makena. Dazu zählt auch der als Windsurf-Revier berühmte Hookipa Beach. Mit fünf Kilometern längster Strand Hawaiis ist der Papohaku Beach auf Moloka'i. Kailau-Kona und die Kohala-Küste gehören zu den bekanntesten Stränden auf Big Island. Auf Kaua'i gelten Polihale Beach sowie Gras- und Sandstrände im Lydgate Park als populärste Ziele. Auf O'ahu reicht die Wahl von malerischen Bade- und Picknick-Buchten wie Hana'uma, über ruhige Strände, wie Lanikai Beach bis zum dynamischen Waikiki.