Günstige Flüge mit Condor und Tourpartner

Länder- u. Reiseinfos / Länderinfos / Australien / Australien / Tasmanaien

Vom TÜV geprüft – Sicheres Einkaufen im Internet
Immer der beste Preis – Wir finden für Sie garantiert das günstigste Angebot

Tasmanaien im Überblick

Geographie

Tasmanien ist der kleinste australische Bundesstaat und gleichzeitig die größte Insel Australiens. Die 240 km breite Bass-Straße trennt die Insel vom nördlich gelegenen australischen Festland. Zum Bundesland zählen auch King Island, Flinders Island mit der Furneaux-Inselgruppe und Macquarie Island. Die geographische Lage Tasmaniens ist 40 Grad Süd, 144 Grad Ost. Tasmanien ist hügelig bis gebirgig. Die höchsten Berge sind zwischen 1.200 und 1.600 m hoch. Der Mount Ossa im Cradle Mountain Lake St Clair National Park ist mit 1.617 m der höchste Gipfel. Die Küstenlinie ist reich gegliedert mit zahlreichen Buchten und Kliffs.

 

Fläche

67.800 qkm (etwa so groß wie Irland und doppelt so groß wie die Schweiz). Die Insel mißt 315 km in der Ost-West-Ausdehnung und 286 km von Nord nach Süd.

Einwohner 473.000, davon etwa drei Viertel in den Städten Hobart, Launceston, Devonport, Burnie.

 

Hauptstadt Hobart, 195.00

 

Regierung

Als australischer Bundesstaat verfügt Tasmanien über ein eigenes Parlament und eine Regierung mit Premier und Ministern. Als Mitglied des Commonwealth of Australia ist Tasmanien im Senat und Repräsentantenhaus des australischen Bundesparlaments vertreten.

 

Anreise Flug

Tasmanien kann täglich mit dem Flugzeug vom australischen Festland erreicht werden: Via Sydney oder Melbourne nach Hobart und Launceston mit einer der international fliegenden Fluglinien wie Qantas, Cathay Pacific Airways, Singapore Airlines oder Lauda Air. Weitere Verbindungen nach Burnie oder Devonport mit Kendell Airlines und Southern Australia Airlines. Flinders Island und King Island sind ab Tasmanien und Melbourne erreichbar.

 

Anreise Schiff

Von Melbourne nach Devonport; Kabinen in (Passagiere verschiedenen Preiskategorien. Abfahrt ab Melbourne: montags, mittwochs, freitags um 18.00 Uhr. Abfahrt ab Devonport dienstags, donnerstags, samstags um 18.00 Uhr. In der Hochsaison werden zusätzliche Fährdienste angeboten. Von Dezember bis April bietet TT Line außerdem eine Tagesver- bindung mit der Katamaranfähre Devil Cat (auch PKWs) von Melbourne nach George Town (Launceston) an.

 

Visum

Ein Visum für Australien ist erforderlich. Ein Touristenvisum wird unkompliziert bei Flugbuchung durch das Reisebüro angefordert.

 

Natur

Fast die Hälfte der Insel ist mit Wald bedeckt. Eine der bekanntesten exklusiv tasmanischen Tierarten ist der Tasmanische Beutelteufel (Tasmanian Devil). Weiter sind auf Tasmanien beispielsweise Känguruhs, Wallabies, Schnabeltiere und Wombats, beheimatet. Der Fischreichtum der See und der Binnengewässer ist legendär.

 

Nationalparks

Tasmaniens 18 Nationalparks bedecken rund ein Drittel der Inselfläche. Der South West National Park im Südwesten der Insel hütet einen der weltweit letzten kühlgemäßigten Regenwälder. Eine Huon-Pinie in der Wildnis des Südwestens wird auf über 4.000 Jahre geschätzt, wahrscheinlich das älteste lebende Geschöpf der Erde. Der Cradle Mountain Lake St. Clair Park schließt die 80 km lange Wanderroute Overland Track ein. Die UNESCO hat derzeit rund ein Fünftel der Insel als Weltkulturerbe anerkannt. Dieses Gebiet erfüllt sowohl die Voraussetzungen für die Registrierung als Kultur- als auch als Naturerbe. Besucher der Parks erleben eine intakte Natur mit wilder Gebirgslandschaft, reißenden Flüssen, einsamen Stränden, seltenen Pflanzen, Baumriesen und Tieren, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Die Nationalparks sind leicht zu bereisen, entweder per Auto, zu Fuß, mit dem Mountainbike, Kajak oder Kanu. Besonders faszinierend ist ein Flug mit dem Wasserflugzeug über den Regenwald oder eine Flußkreuzfahrt entlang des Gordon River.

 

Angeln

Tasmanien ist ganzjährig ein Anglerparadies. Berühmt ist die Insel für ihre über 100 Bergseen und ihren Forellenreichtum (Wild Brown Trout). Forellensaison ist August bis Mai. Sportfischen wird vor allem an der Ostküste Tasmaniens angeboten.

 

Golf

Über 80 Golfplätze stehen zur Verfügung. Die Green Fees sind außergewöhnlich niedrig.

Wartezeiten existieren praktisch nicht. Die Platzgebühr für Besucher liegt zwischen 8 und 15 AUD, bis zu 40 AUD im Tasmanian Golf Club.

 

Tauchen

Tasmanien erfreut sich aufgrund seiner unverschmutzten Küste einer zunehmenden Beliebtheit bei Tauchern. Hervorragende Tauchreviere bieten King Island und die Ostküste Tasmaniens.

 

Klima

Tasmanien verfügt über ein mildes, maritimes Klima mit vier Jahreszeiten. Im Sommer (Dezember-Februar) liegt die durchschnittliche Höchsttemperatur bei 21 Grad Celsius, im Winter (Juni-August) bei 12 Grad Celsius. An der Westküste und im Gebirge ist es generell kälter. Der Regenfall (626 mm in Hobart, 2400 mm an der Westküste) verteilt sich gleichmäßig über das ganze Jahr. Die Niederschlagsmenge in Hobart ist etwa halb so groß wie in Sydney.

 

Kleidung Auch im Sommer können die Abende kühl sein (Pullover, Strickjacke). Im Winter kann es bis zu 4 Grad Celsius kalt werden (dicke Jacke, feste Schuhe). Beim Besuch der Nationalparks und bei Wandertouren ist eine gute Ausrüstung ratsam. Insbesondere feste Schuhe, besser noch Wanderschuhe, sind bei Touren empfehlenswert.

 

Zeitzone

Tasmanien liegt in der Australian Eastern Time Zone. Die tasmanische Uhrzeit liegt 8 bis 9 Stunden vor der deutschen Uhrzeit (abhängig von Sommerzeit in beiden Ländern).

 

Wirtschaft

In der Landwirtschaft dominieren die Schafzucht und der Obstanbau. Besonders der Apfel hat sich zum Exportschlager entwickelt. Im nördlichen Teil der Insel wird auf großen Feldern kommerziell Lavendel angebaut. Die Lachsfischzucht ist ebenfalls von Bedeutung.

 

Es werden auch Bodenschätze abgebaut, darunter Kupfer, Blei, Zink, Silber und Eisenerze. Holzabbau und Papierherstellung sind von Bedeutung. Der Tourismus ist heute einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.

Tasmanien - die Insel hinter der Insel

Tasmanien, die Insel "hinter der Insel am (anderen) Ende der Welt" ist der kleinste Bundesstaat Australiens und wird aufgrund seiner Größe und seiner isolierten Lage vom Festland häufig übersehen. Das wird aber der Schönheit und Vielfalt der Insel nicht gerecht, denn sie hat ausgesprochen viel zu bieten.

 

Neben wunderschönen weißen Sandstränden mit kristallklarem Wasser, steil abfallenden Felsenküsten, sanft gewelltem grünen Weideland, wildromantischen Wasserfällen und alpinen Gebirgslandschaften, finden Sie hier auch noch undurchdringliche Regenwälder mit Riesenfarnen und moosbegrünten hochragenden Bäumen und bizarren Lebewesen, die scheinbar aus der Vergangenheit stammen.

 

Die Tierwelt Tasmaniens ist äußerst vielfältig, am bekanntesten ist wohl der Tasmanische Teufel, aber auch der Tasmanische Tiger und viele einzigartige Papageienarten fühlen sich auf dieser Insel ausgesprochen wohl.

 

Die atemberaubende landschaftliche Schönheit dieser Insel erschließt sich am besten beim Wandern durch die ursprüngliche Wildnis ihrer Naturparks. Hier gibt es eine reiche Auswahl an Wanderwegen.  Der bekannteste von ihnen ist wohl jener vom Cradle Mountain zum Lake Saint Clair, der in etwa fünf bis sechs Tage in Anspruch nimmt. Unterwegs findet der Wanderer nur ein paar unbewirtschaftete Hütten, d.h. eine gute Vorbereitung ist unbedingt notwendig.

 

Überhaupt ist Tasmanien ein Paradies für Aktiv-Urlauber, die hier voll auf ihre Kosten kommen, denn neben Wandern wird in den Nationalparks wird vielfach Reiten oder Wildwasser-Kajaking angeboten.

 

Um dem Rummel zu entfliehen, bieten sich wunderschöne Strände an. Die Schaffung der großen Naturschutzgebiete in Tasmanien war sehr umstritten. So sollten die Flüsse der Südinsel durch eine ganze Reihe von Dämmen aufgestaut werden, an denen Wasserkraftwerke gebaut werden sollten. Zum Glück setzten sich die Naturschützer durch. Denn angesichts seiner Isolation und beschränkten Ressourcen setzt Tasmanien nun auf sanften Tourismus. Das war nicht immer so. Für die ersten Siedler war Tasmanien die Hölle. Besonders hartgesottene Sträflinge aus den anderen Kolonien wurden hierher verschifft, galt es doch als unmöglich hier zu fliehen, da die Wälder als undurchdringlich galten und das Meer zu rauh war, um mit kleinen Booten wegzukommen. Eines der ersten Sträflings-Lager, Sarah-Island in der Mündung des Gordon River, heute das Ziel romantischer Ausflüge, wurde aufgegeben, weil die Bedingungen für das Wachpersonal unerträglich waren. So baute man die Sträflings-Kolonie von Port Arthur, von der heute noch beeindruckende Reste zu besichtigen sind.

 

Hobart, die Hauptstadt, Tasmaniens ist eine freundliche Stadt. Eine der Hauptattraktionen ist der Salamancar-Markt, ein Markt, auf dem die Farmer und Handwerker der Umgebung ihre Produkte offerieren. Und auch für Unterhaltung ist stets gesorgt, dafür sorgen schon die vielen Originale.