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Losenez
Losenez wird von großflächigen Weinanbaugebieten umrandet. Zum Strand führen Treppen und Wege durch steil abwärtsfallende Felsen.
Der Ort verfügt über zusehends mehr Kur- und Wellnessanlagen, aber auch über zwei Zeltplätze, Oasis und Balgara.
Zur Zeit ist die Zahl deutscher Touristen hier noch relativ gering. Weiter in Richtung Süden erreicht man Zarevo, das frühere Mitschurin. Auffällig ist, dass es hier kaum ausländische Urlauber gibt. In Zarevo erholen sich die Bulgaren selbst. Es gibt nach wie vor eine ganze Reihe von Betriebserholungsheimen, die sukzessive privatisiert werden. Jeweils zwei Kilometer nördlich und südlich vom Ort befinden sich Zeltplätze, die sehr ruhig und romantisch gelegen sind. In den letzten Jahren wurden die erheblichen Mängel an den Kurbedingungen des Ortes, einschließlich der Versorgungsmängel wesentlich verbessert. Ein Vergleich mit den Orten nördlich von Burgas ist jedoch noch nicht zu ziehen.
In Zarevo verlässt die E 87 die Schwarzmeerküste und führt weiter zum Grenzübergang Malko in die Türkei. Wer nun die Küste weiter erkunden möchte muss sich auf einen schweren Weg vorbereiten.
Die Straße nach Achtopol verlangt jedem Auto und Autofahrer einiges ab. Hin und wieder muss man einigen "Haustieren" ausweichen. Die Orte dieser Region sind fern des (Massen)- Tourismus. Die Strände sind abgesehen von einigen wenigen Einheimischen menschenleer. Übernachtungen sind bei den Dorfbewohnern möglich: einfach von Haus zu Haus gehen und nach einer Übernachtungsmöglichkeit fragen!
Bulgarisch oder Russisch ist ein Muss, da hier kaum jemand Englisch oder gar Deutsch spricht. Achtopol hat ca. 700 Einwohner und befindet sich auf einer hohen Felseninsel. Vom kleinen Hafen aus kann man mit Fischerbooten bis Zarevo gelangen und von dort mit dem Schnellboot bis Varna fahren. Im Süden Achtopols folgen nun nur einige kleine Dörfer und einzelne Höfe, bis schließlich das Land in einem Naturpark endet.

