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Epiros - Geheimtipp zwischen Bergen und Meer

Die Region Epiros, geprägt von wilden Landschaften, idyllischen Gebirgsdörfern und üppiger Vegetation im Landesinneren, sowie traumhaften Buchten an der Küste, laden zum Bad im klaren Wasser des Ionischen Meeres ein. Nur wenig hat die Landschaft dieser Region mit dem hinlänglich bekannten Bilderbuch-Griechenland gemeinsam. Diese Eigenschaften machen diese Region gerade so reizvoll.

 

Üppiges, verschwenderisches Grün und Kalksteingebirge mit tiefen Schluchten prägen die Gegend. Von der Wasserarmut des übrigen Griechenlands ist nichts zu spüren. Viele Bäche und Flüsse suchen hier ihren Weg zum Meer. Die aus Naturstein erbauten Gebirgsdörfer haben ihren herben Charme bewahrt. Die Menschen begegnen Besuchern freundlich und interessiert. Das ist die eine Seite des Epiros, die andere ist Sonne, Strand und Meer. An der Küste wechseln sich bewaldete, felsige Ufer mit schönen Sandstränden ab. Von Igoumenítsa bis hinunter nach Préveza gibt es zahlreiche Naturstrände und viele ruhige, einsame Badebuchten.

 

Das kleine Örtchen Sívota und die Hafenstadt Párga sind bei Griechenlandreisenden wegen ihrer idyllischen Strände besonders beliebt. Mit seinen rund 700 Einwohnern liegt Sívota in einer lieblichen Hügellandschaft, umgeben von Olivenbäumen und Platanen. Vor der Hafenbucht liegen vier kleine Inselchen, die in den Sommermonaten mit dem Boot angelaufen werden.

 

Das Bild von Párga wird durch die venezianische Festungsruine geprägt, die oberhalb der Stadt thront und einen weiten Blick über die Bucht mit ihren vorgelagerten Inseln bietet. Sívota verbindet Meer und Berge perfekt miteinander: Wanderer freuen sich über ausgedehnte Touren in die atemberaubende Bergwelt, Sonnenanbeter genießen die Einsamkeit in traumhaften Badebuchten. In den Tavernen, Cafés und Bars des Ortes wird abends für Unterhaltung gesorgt. Die Region zeichnet sich auch durch kulturelle Highlights aus: in Dodoni etwa, der ältesten Orakelstätte Griechenlands, deuteten Priester im 13. Jahrhundert vor Christus das Rauschen der "Heiligen Eiche". Die Ausgrabungen können heute noch besichtigt werden.

 

Das Drei-Sterne Hotel Mikros Paradisos in Sívota ist ein echter Geheimtipp für Griechenlandliebhaber. Das Haus liegt an einer der schönsten Badebuchten der Gegend und wird von den zahlreichen Stammgästen sehr geschätzt. Das familiär geführte Hotel befindet sich in einer weiten Gartenanlage, behagliche Sitzecken laden zur Erholung im Schatten der Olivenbäume ein.

 

Ausflüge

  • Zagória-Dörfer mit ihren traditionellen Steinhäusern und den schönsten, noch erhaltenen Steinbogenbrücken.
  • Paxí und Antípaxi
  • Metéora-Klöster
  • Korfu
  • Wandern durch die Víkos-Schlucht

 

Sehenswertes

  • Vikos-Aoos Nationalpark: Eindrucksvolle, natürliche Landschaft zum Schutz bedrohter Pflanzen und Tierarten.
  • Tropfsteinhöhle von Perama: Bizarre Säulengebilde, die über Jahrhunderte gewachsen sind.
  • Ausgrabungen von Dodoni: Die älteste Orakelstätte Griechenlands, wo im 13. Jahrhundert v. Chr. die Priester das Rauschen der "Heiligen Eiche" deuteten.
  • Nekromantion (Totenorakel): Nach der griechischen Mythologie der Eingang zum Hades. Über den Acheron brachte der Fährmann Charon die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt.
  • Zalongo: Ein trauriges Stück Geschichte aus den vielen Eroberungskriegen. Um der türkischen Sklaverei zu entkommen, stürzten sich die Frauen des Dorfes Souli mit ihren Kindern vom Zalongo-Berg.
  • Kassiopi: Im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründet und rund 500 Jahre später von den Römern zerstört. Die Überreste von zwei Theateranlagen können noch besichtigt werden.
  • Ioannina: Hauptstadt des Epiros in schöner, malerischer Lage am Pamvotis-See, mit interessanter, orientalisch anmutender Altstadt.
  • Parga: Malerisches, lebendiges Küstenstädtchen, an einer schönen Bucht gelegen.
  • Nikopolis: Von Kaiser Augustus gegründete Stadt in der Nähe von Préveza.