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Irland - Europas Golf-Insel

Irland, die „grüne Insel“ im Golfstrom, war in den letzten Jahren imstande, sich unter Golfern einen positiven Ruf erarbeiten. Die entspannte irische Einstellung zu diesem Sport und die Auswahl von nahezu 400 Links und Parkland Plätzen prädestinieren Irland zum idealen Golfziel, zumal es in nur zwei Flugstunden von Deutschland erreichbar ist. Das milde Klima sorgt für die herrlichen Grüns und für angenehme Spielbedingungen das ganze Jahr hindurch. Die irische Gastfreundlichkeit ist auch auf den Golfplätzen sprichwörtlich. Kenner wissen das schon lange. Die Tatsache, dass der Ryder Cup im September 2005 auf der grünen Insel im Kildare Hotel & Country Club (K-Club) ausgetragen wurde, trägt diesen exzellenten Bedingungen ebenfalls Rechnung.

 

Golf spielen hat eine lange Tradition in Irland

In Irland wird seit mehr als 100 Jahren Golf gespielt – da ist es kein Wunder, dass die Spieler heutzutage von dieser langen Tradition profitieren. Viele der Anlagen sind weltberühmt geworden: Ballybunion, Lahinch, Portmarnock, County Sligo (Rosses Point), Portrush oder Royal County Down, um nur einige zu nennen. Nicht so bekannte Plätze, vor allem im Westen und Nordwesten Irlands, sind oft mindestens so faszinierend und schwierig. Die Startgelder sind dazu noch erschwinglich.

Golfer haben die Auswahl unter 450 Anlagen. Gemessen an der Größe des Landes, existieren nirgends auf der Welt mehr Golfplätze als in Irland. Es gibt praktisch keinen ehemaligen oder lebenden großen Golfspieler, der nicht auf der grünen Insel gespielt hätte: Tony Watson, Jack Nicklaus, Ken Venturi, Bernhard Langer, Sam Snead, Tom Jacklin, Arnold Palmer, Steve Ballesteros, Nick Faldo, Ian Woosnam oder Sandy Lyle – sie alle haben in Irland schon ihre Sternstunden erlebt, und es gibt keinen, der nicht mindestens einmal wieder gekommen wäre.

 

Golf – überall und für jeden

Durchschnittlich gesehen, liegt in Irland jeder Golfplatz nur 1000 Meter vom nächsten entfernt. Für welche Region auch immer man sich entscheidet, die Golfrunde ist gesichert. Die Vielfältigkeit der irischen Landschaft spiegelt sich auch in der Ausprägung der Golfplätze wider. Ob sanfthügelige Parklandplätze oder meerumspülte Küstenplätze – etwa 450 Anlagen warten darauf, erobert zu werden. Irland stellt zweifellos ein Paradies sowohl für passionierte Golfer, Gelegenheitsspieler und natürlich auch Anfänger dar. Golf ist Volkssport. Und das sorgt für eine lockere und entspannte Atmosphäre – eine besonders ideale Voraussetzung für Einsteiger. Irland hat keine privaten Golfplätze sowie keine "Members Only" Golfplätze wie England und Schottland. Kurse, auf der Insel „Tuitions“ genannt, werden auf allen Niveaus angeboten und sind erschwinglich.

 

Irland ist das ganze Jahr hindurch bespielbar

Die warme Strömung des Golfstroms beschert der grünen Insel ein ausgeglichenes mildes Klima. Und das von Januar bis Dezember. Es herrschen weder im Sommer noch im Winter extreme Temperaturen. Golfsport ist in Irland eine alltägliche Freizeitbeschäftigung, der das ganze Jahr hindurch nachgegangen wird. Und die Frühlings- und Herbstmonate haben ihren ganz besonderen Reiz. Das Licht Irlands ist im Frühjahr klar und im Herbst taucht es die Landschaft in warme Farbtöne. Selbst im Winter bleibt die Insel grün, bis dann wieder Ginsterbüsche, Rhododendren, Fuchsien, Palmen und Orchideen die Landschaft in ein Farbenmeer tauchen. Die bizarren Wolkenformationen sind legendär – nicht nur bei Romantikern.

 

Küstenplätze – die irische Herausforderung

Die Tatsache, dass Irland eben eine Insel ist, hat auch die Gestaltung eines Großteils der Golfplätze geprägt, und eine (fast) einzigartige Besonderheit geschaffen: die Links Courses. In Irland befinden sich über dreißig Prozent der Küstenplätze der Welt - eine ganz besondere Herausforderung für jeden Spieler. Da alle Regionen Irlands, mit Ausnahme der Midlands, an das Meer grenzen, bietet sich ein Schlag über die Klippen immer an.

 

Herrenhäuser und Schlosshotels

Golfspieler sind Genießer. Für sie ist aber nicht nur diese Art der Freizeitgestaltung ein Genuss, sondern auch das „Drumherum“. Ganz besonders im Urlaub. Irische Herrenhäuser und Schlosshotels bieten ein angenehmes Ambiente. Von familiär-gemütlich bis nobel-luxuriös reicht die Palette. Und eine gute Küche wird ganz groß geschrieben. Viele der so genannten Manor oder Country House Hotels befinden sich nach wie vor in Familienbesitz und zeichnen sich durch ihre Individualität und Herzlichkeit aus. Das Gemüse und die Kräuter für das abendliche Menü stammen aus dem eigenen Garten, die anderen Zutaten aus der Region. Lachs und Forelle, Lamm- und Rindfleisch, Austern und andere Meeresfrüchte bestimmen die Speisekarten. Dazu werden exzellente Weine aus der ganzen Welt serviert. Und wer sich schon immer einmal wie ein Lord fühlen wollte, kann sein Haupt in ein Himmelbett der 12 Schlosshotels betten.

 

Die entsprechenden Broschüren „Be our Guest“, „Blue Book“, Manor House Hotels“ und „Hidden Ireland“ sind ebenfalls bei der Irland Information kostenlos erhältlich.

 

Golfsport in Irland – eine Erfolgsgeschichte

Irland hat in den letzten 15 Jahren sukzessive ein internationales Renommee als Golfdestination aufgebaut. Die Vielfalt der Plätze stellt eine Herausforderung für jeden Golfer dar – vom Anfänger bis zum professionellen Spieler. Die meisten Anlagen befindet sich in Privatbesitz und werden von ihren Mitgliedern verwaltet. Alle sind für Gäste geöffnet. Der steigenden Bedeutung Irlands als Golfinsel haben vor allem die internationalen Fernsehanstalten durch die Übertragung von großen Golfturnieren Rechnung getragen.