- Flugziele
- Länderinfos
- Wetter & Klima
- Währungsinfos
- Aktuelle Reiseinfos
- Sprachführer

Jetzt Buchen:
(tel) 07124 – 368 9999info@fluege-reisen.com
Online-Buchung »
Allgemeine Anfragen:
(tel) 0991 - 29679078
Services:
Reiseversicherung »
Angebotsauskunft »
Mietwagen »

Reisetipps:
Miles & More | Währungen
Wetter und Klima | Länderinfo
Sprachführer

Angebote:

Halloween in Irland
Halloween, der Abend vor Allerheiligen, ist ein traditionelles irisches Fest, das jährlich am 31. Oktober gefeiert wird. Dieses ursprünglich keltische Fest entstand vor etwa 2000 Jahren und markierte damals das Ende des Sommers und den Beginn des Winterzeit. Ebenso steht es für das Ende des Lebens und den Eintritt in das Reich der Toten, die mit diesem Fest geehrt wurden.
Über die Jahrhunderte hat sich Halloween immer mehr zu einem Volks- und Familienfest entwickelt, das auf lustig-makabre Weise gefeiert wird, vergleichbar etwa mit einer Mischung aus Fasching und Walpurgisnacht. In Irland warnt man die Besucher vor tief fliegenden Besenstielen!
Die goldgelben und rötlichen Blätter und der von den Seen aufsteigende Morgennebel tauchen Irland in ein ganz besonders warmes Licht. Viele Iren glauben heute noch, dass dann die Zeit der Geister und Unholde naht.
Die vorchristlichen Rituale fanden Einzug in das Halloween-Fest von heute und Londonderry ist die Hochburg des alljährlichen Gruselns. Aber auch Dingle in der Grafschaft Kerry feiert dieses vorchristliche Fest mit unverkennbar irischem Touch.
Die frühen Kelten feierten Samhain (gesprochen: sowan) oder All Hallowtide. Die Verstorbenen kehrten in die Welt der Lebenden zurück, um ein großes Festmahl abzuhalten. Im 8. Jahrhundert wurde der 1. November zum „All Saints Day“ für die Heiligen, denen kein bestimmter Gedenktag gewidmet war. Die vorangehende Nacht – „All Hallows Eve“ – wandelte sich zu Halloween, eine Mischung aus keltischen und christlichen Traditionen.
Der 31. Oktober verkleiden sich vor allem die Kinder und ziehen als Hexe, Teufel, Skelett oder Geist von Tür zu Tür, um sich Süßigkeiten zu erbetteln. Das Losungswort lautet: „Trick or Treat!“ („Streich oder Leckerbissen!“). Wer keinen Leckerbissen spendet, dem wird ein Streich gespielt.
Zum Ritual des Festes gehören auch die typischen Laternen. In Kürbisse werden Gesichter geschnitzt, die im Inneren mit einer Kerze versehen, im Dunkeln unheimlich leuchten. Diese Tradition etwas jüngeren Datums ist allerdings so beliebt, dass die geschnitzten Kürbisse in den Geschäften gleich neben den Halloween-Masken zu finden sind. Hierzu wird erzählt, dass im 18. Jahrhundert einem besonders schlechten Menschen, einem Schmied namens Jack, der Zugang zum Himmel verwehrt wurde, und selbst der Teufel wollte ihn nicht haben. Die Konkurrenz war zu groß, aber er gab ihm einen glühenden Kohleneimer, damit er auf seiner endlosen Reise auf Erden den Weg finden konnte. Der Schmied stellte den Kohleneimer in eine ausgehöhlte weiße Rübe (turnip), und so entstand die Legende von Jack O’Lantern. Da im 19. Jahrhundert die Rüben knapp wurden, stieg man um auf Kürbisse, und so ist es bis heute geblieben. In den USA wurden schon immer Kürbisse verwendet, da dort keine weißen Rüben angebaut wurden.
Zu den überlieferten Traditionen gehören auch die Freudenfeuer, die überall angefacht werden. Sie sind ebenso ein Relikt aus der keltischen Ära. Dazu gehören auch spezielle Speisen wie „barm brack“, ein herrlich süßer Hefekuchen mit Gewürzen und getrockneten Früchten verfeinert. Er wird überall in den Bäckereien und Supermärkten angeboten. Wer darin einen Ring findet und gerade einen neuen Partner sucht, wird sich mit Sicherheit verlieben, und eine bestehende Partnerschaft erhält neuen Schwung. Wer eine Münze findet, hat für die kommenden zwölf Monate keine Geldsorgen.
„Colcannon“ heißt der schmackhafte Kartoffelbrei, den es in Irland das ganze Jahr über gibt, zubereitet aus pürierten Kartoffeln, Kohl, Frühlingszwiebeln, Butter und Gewürzen. Wer an Halloween Colcannon zubereitet, mischt ein in Butterbrotpapier eingewickeltes Geldstück unter. Derjenige, der es findet, wird keine finanziellen Sorgen mehr haben.
Zu den Ritualen des Halloween gehört auch, Äpfel in einem mit Wasser gefüllten Bottich schwimmen zu lassen. Nicht nur Kinder haben Spaß daran, die Äpfel mit den Zähnen herauszuholen.
Zwar ist das berühmte irische Frühstück aus knusprigem Schinken, Würstchen, Spiegeleiern und Toast nicht Bestandteil der Halloween-Tradition, stellt aber mit Sicherheit die beste Grundlage für solch einen Tag dar.
Der wohl beste Ort, um die Atmosphäre des Halloween-Festes am deutlichsten zu spüren, ist Londonderry in Nordirland. Dieser Tag ist der Wichtigste im Kalender der Stadt. 1986 wurde das Fest dort erstmals gefeiert und wird zunehmend populärer. Wie jedes Jahr werden auch 2003 über 30,000 Menschen zu dem ausgelassenen Treiben erwartet, dessen Höhepunkt das große musikalische Feuerwerk am River Foyle bildet.

