Günstige Flüge mit Condor und Tourpartner

Länder- u. Reiseinfos / Länderinfos / Europa / Polen

Vom TÜV geprüft – Sicheres Einkaufen im Internet
Immer der beste Preis – Wir finden für Sie garantiert das günstigste Angebot

Polen

Wie auf einer riesigen Wäscheleine reihen sich die weißen Segel aneinander. Eine Armada von Booten gleitet am frühen Morgen sanft aus dem Hafen von Gizycko/ Lötzen, im Zentrum der Großen Masurischen Seen. Doch schon bald trennen sich die Wege; allein oder in kleinen Gruppen bewegen sich die Segelboote fast lautlos weiter, nur Vogelgezwitscher oder die Kommandos des Skipper unterbrechen die Stille. Schwäne kreuzen den Weg, aus dem dichten Schilf der Ufer schwingen sich Kormorane auf. Über rund 200 km erstrecken sich die Wasserwege auf dem Gebiet der großen Masurischen Seen. Dieses Gebiet hat sich im Laufe der Zeit zu einem besonders beliebten Revier für Binnensegler entwickelt.

 

Thomas Leitner, ein junger Ingenieur aus Göttingen, hat mit seinen drei Begleitern gerade ein Boot übernommen und bereitet sich auf die Tour vor, die ihn in den nächsten Tagen von Gizycko bis nach Wegorzewo/Angerburg im Norden der Masurischen Seen und zurück führen soll. Bereits zum zweiten Mal ist er auf einer Segeltörn in Masuren – und neben der einzigartigen Natur begeistern ihn auch die günstigen Charterpreise. Gebucht hat er per Internet, die Übergabe sei problemlos gewesen, sein Auto wartet bis zur Rückkehr auf dem bewachten Parkplatz am Hafen.

 

In den Sommermonaten sind in Masurien besonders viele junge Leute unterwegs. Wer nicht auf großen Komfort Wert legt, kann hier schon für etwa sieben Euro pro Person und Tag in der Hauptsaison ein Segelboot chartern. Abends machen sie ihre Boote in einem der Häfen fest, versorgen sich im nächsten Sklep mit den Zutaten für das Essen und sitzen bis spät abends noch zusammen. Oder sie ziehen los in eine der Tavernen im Hafen, wo es immer etwas zu erzählen oder zu hören gibt oder wo Livemusik gespielt wird.

 

Allein im Kreis Gizycko gibt es fast 30 kleinere und größere Charterfirmen, die Boote für vier bis zwölf Personen anbieten. Und in den anderen Ferienzentren im Bereich der Masurischen Seen sind es kaum weniger. Der größte Anbieter, die Firma TIGA-Yacht in Sztynort/Steinort, verfügt über rund 200 Boote. In den vergangenen fünf Jahren habe sich das Angebot im Bereich der Masurischen Seen fast verdoppelt, schätzt Jaroslaw Jedrzejowski, dessen 15 Segeljachten im Hafen von Wilkasy/ Wilkassen liegen. Mit seiner Firma Mazur Wind gehörte Jedrzejowski zu den ersten, die ganz gezielt auch deutsche Kunden ansprachen – und das mit gutem Erfolg. In den Sommermonaten beschäftigt er vor allem Studenten als Skipper und weil diese gut englisch oder oft auch deutsch sprechen, ist die Verständigung kein Problem. Für etwa 25 bis 30 Euro am Tag zuzüglich Verpflegung schippern sie die Crew sicher durch die Masurischen Seen.

 

Während polnische Gäste in der Regel nur ein Boot chartern, möchten viele deutsche Urlauber gerade auf ihrer ersten Tour auch einen erfahrenen Skipper engagieren. Dafür gibt es gute Gründe, meint Jaroslaw Jedrzejowski. Auch wer bereits auf hoher See gesegelt sei, dürfe die Masurischen Seen nicht unterschätzen: „Die Winde wechseln hier häufig, manchmal kommt ganz plötzlich Sturm auf." Bei einem starken Sturm seien vor einigen Jahren gleich mehrere Boote gekentert. Keinesfalls darf vor allem der Sniardwysee, das so genannte Masurische Meer, unterschätzt werden. Dort gibt es viele sehr flache Stellen, an denen Steine die Boote gefährdeten. Sie sind zwar auf guten Seekarten verzeichnet, zwingen aber dennoch zu erhöhter Aufmerksamkeit. „Wer alleine segeln will, sollte schon einige Erfahrung mitbringen", meint Jedrzejowski deshalb.

 

Mit der Entwicklung des Segeltourismus soll auch die Sicherheit verbessert werden. Seit kurzem sind in den Hauptorten Wegorzewo, Gizycko und Mikolajki/Nikolaiken drei Rettungsboote mit Ärzten an Boot stationiert, die im Erstfall innerhalb von 20 Minuten jedes Segelboot erreichen können. Für die freiwilligen Rettungskräfte entstehen zusätzliche feste Stationen im Seengebiet.

 

Wie überall steigen auch in Masuren die Ansprüche vieler Kunden und die Anbieter reagieren darauf mit immer größeren und immer komfortabler eingerichteten Jachten. Für eine Jacht mit getrennten Kajüten, WC, warmem Wasser, Kühlschrank und Heizung für sechs bis acht Personen sind etwa 150 Euro pro Tag zu veranschlagen. Entsprechend investiert wird auch in die Ausstattung der Seglerhäfen. Nach und nach erhalten sie zum Beispiel Anlagen zur Reinigung chemischer Toiletten. Appartements für Segler, urige Tavernen und Läden mit Seglerbedarf gehören längst zum Standard. Früher sei es für Segler vor allem wichtig gewesen, auf dem Wasser zu sein, heute legten viele großen Wert auf einen guten Komfort, sagt Robert Kempa, Chef der Touristeninformation von Gizycko. Und darauf reagiere man in den Gemeinden. So plant Gizycko den Bau einer neuen Ekomarina, die mit 300 Stellplätzen die größte und komfortabelste im Bereich der Masurischen Seen werden und auch höchste Umweltstandards erfüllen soll.

 

Trotz des großen Angebots kann es in der Hochsaison schwierig werden, kurzfristig ein geeignetes Boot zu finden. Für diese Zeit müsse man schon spätestens im Frühjahr reservieren, meint Jaroslaw Jedrzejowski. Die Charterfirmen bieten in dieser Zeit in der Regel nur Vermietungen im Wochenturnus an. Außerhalb der Hauptsaison sind Boote auch kurzfristig verfügbar und es ist möglich, sie auch für einen oder wenige Tage zu mieten. Charterfirmen bieten, wenn Jachten verfügbar sind, auch Schnupperfahrten für die Dauer einiger Stunden an.

 

Wer dabei auf den Geschmack kommt, kann in Masuren auch seinen Segelschein erwerben, um künftig auf eigene Faust loszufahren. Die Preise dafür sind ebenfalls vergleichsweise noch sehr günstig. Segelkurse in deutscher Sprache bietet zum Beispiel das am Rande von Pisz/Johannisburg gelegene Camp Pisz an. Dort werden sowohl Jugendliche von 14 bis 18 Jahren als auch Erwachsene unterrichtet. Am Ende der 14-tägigen Kurse kann man den Internationalen Segelschein A für Binnengewässer erwerben. Jugendliche wohnen wahlweise in einfachen Holzhütten auf dem Camp oder in einer nahe gelegenen Pension, für Erwachsene steht seit kurzem ein neues Hotel direkt neben dem Camp zur Verfügung. Es trägt den Namen von Joseph Conrad. Die Sehnsucht des in Polen geborenen Schriftstellers nach dem Meer soll sich auch auf die Kursteilnehmer übertragen.

Warschau ist heute eine Boom-Stadt

 

In grauer Vorzeit angelten die beiden Fischer Wars und Sawa in der Weichsel, als eine Nixe sie beschwor, dort eine Stadt zu bauen. Diese werde unzerstörbar sein. Die Sirene wurde zum Wappensymbol von Warszawa. König Sigismund III. Wasa erklärte Warschau 1596 zur Hauptstadt Polens.

 

Gegen Ende des 2. Weltkriegs war Warschau zu 80 Prozent zerstört. Die Häuser der Altstadt und die prunkvollen Paläste wurden schrittweise originalgetreu wieder aufgebaut. Schon 1953 war der Wiederaufbau der historischen Altstadt abgeschlossen, seit 1984 steht auch der Königspalast wieder in seiner ursprünglichen Form. Wie die Nixe vorausgesagt hatte: Warschau war letztlich unzerstörbar. Seit dem Ende des Sozialismus erlebt die Stadt einen wahren Boom. Überall schießen gläserne Bürotürme, Hotels und Einkaufszentren empor. Das ehemals graue Verwaltungszentrum präsentiert sich heute modern und farbenprächtig. In der polnischen Hauptstadt leben zur Zeit rund 1,7 Millionen Menschen.

 

Sehenswürdigkeiten

Wer heute Rynek Starego Miasta, den Marktplatz der Altstadt betritt, kann sich kaum vorstellen, dass dieses Viertel 1945 vollständig in Schutt und Asche lag. Bereits 1953 war der Wiederaufbau im alten Stil abgeschlossen. Seitdem ist der Platz wieder Mittelpunkt des städtischen Lebens und beliebtes Touristenzentrum. Das Viertel steht als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Die ursprünglichen Bauten stammen zumeist aus dem 16. und 17. Jahrhundert und heben sich durch unterschiedliche Fassadengestaltungen voneinander ab. Viele Geschäfte, Restaurants und Kaffeehäuser haben eine lange Tradition. Die Weinstube Winiarnia Fukierowska existiert bereits 300 Jahre. In den Sommermonaten trifft man sich in einem der vielen Terrassencafés.

 

Das nahe Königsschloss  am Plac Zamkowy wurde bis 1984 vollständig wieder aufgebaut. Ehemals gehörte das Schloss den Fürsten von Masowien, Ende des 16. Jahrhunderts wurde es zur königlichen Residenz umgebaut. Direkt davor steht das älteste Denkmal der Stadt, die eindrucksvolle Säule des Königs Sigismund III. Wasa aus dem Jahre 1644. Einige hübsche Bürgerhäuser komplettieren das bedeutende Ensemble.

 

Der Königsweg zum Schloss Wilanów am Stadtrand von Warszawa beginnt am Schlossplatz. Er führt durch die Straße Krakowskie Przedmiescie mit sehenswerten barocken Bauten, die lebendige Einkaufsstraße Nowy Swiat und die Ujazdowskie-Allee im Regierungs- und Botschaftsviertel. Stationen auf der Route sind das klassizistische Palais der Familie Radziwill, in dem heute der Präsident residiert, sowie das Hauptgebäude der 1818 gegründeten Universität.

 

Die Straße Nowy Swiat war und ist eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Warschaus. Zu beiden Seiten wechseln sich modische Boutiquen mit schönen Cafés und Restaurants ab. Die Straße ist für den Durchgangsverkehr gesperrt.

 

Warszawa zählt zu den grünsten Großstädten Europas. Herzstück des innerstädtischen Grüngürtels ist der viel besuchte Lazienki-Park an der Ujazdowskie-Allee. König Stanislaw August ließ das Gelände 1760 zu einem Englischen Park gestalten. Domenico Merlini errichtete auf einer kleinen Insel den klassizistischen Sommerpalast des Königs. Im Amphitheater neben dem Palast finden im Sommer Musik- und Theateraufführungen statt. Jeden Sonntag zur Mittagszeit finden vor dem Chopin-Denkmal am Eingang des weitläufigen Parks Klavierkonzerte zu Ehren des großen Komponisten statt. Der Eintritt ist frei.

 

Am Ende der Ujazdowskie-Allee liegt das klassizistische Palais Belvedere, heute das Gäste- und Empfangsgebäude des Staatspräsidenten. Von dort sind es noch einige Kilometer bis zum Ende des Königswegs am Park und Schloss Wilanów. Das Ende des 17. Jahrhunderts zur königlichen Residenz umgebaute Schloss gilt als schönster Barockbau Polens. Historische Stilmöbel, eine wertvolle Sammlung polnischer Porträtmalereien und alte Stadtansichten von Canaletto schmücken die Innenräume.

 

In Warschau lebte einst eine der größten jüdischen Gemeinden Europas. An deren Schicksal erinnerte jüngst der Erfolgsfilm von Roman Polanski über den Komponisten und Klavierspieler Wladyslaw Szpilman und dessen Martyrium im Warschauer Getto. Jüdische Spuren wurden zum größten Teil zur Zeit der Nazidiktatur ausgelöscht. Von den drei Synagogen im ehemaligen Getto blieb nur die Nozyk-Synagoge erhalten, die heute von der Jüdischen Gemeinde genutzt wird. Ganz in der Nähe befindet sich am Pl. Grzybowski das Jüdische Theater. An der ul. Zamenhofa entstand ein Denkmal für die Helden des Gettos. Von dort führt ein Gedenkpfad zum so genannten „Umschlagplatz“, von dem aus die Juden in die Vernichtungslager transportiert wurden.

 

Zu den schönsten Plätze im Stadtzentrum gehört der Plac Teatralny. Hier befindet sich das im 19. Jahrhundert von Antonio Corazzi entworfene Teatr Wielki, die Spielstätte der Warschauer Oper (Foto oben) mit rund 2000 Sitzplätzen. Gegenüber wurde das Alte Rathaus wieder aufgebaut. Hinter den historischen Fassaden richtete sich eine Bank ein. Rund um den Platz gibt es viele schicke Lokale.

 

Der Kulturpalast am Plac Defilad ist mit 234 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Das vor 50 Jahren fertiggestellte Bauwerk war ein Geschenk Stalins, deshalb ist es bei vielen Warschauern unbeliebt. Ein Ring von neuen Glaspalästen umringt heute den im Zuckerbäckerstil gebauten Palast. Dessen 3.288 Räume werden zum Teil kulturell genutzt. Unter anderem findet hier die jährliche Buchmesse und das bekannte „Jazz-Jamboree" statt. Im Inneren befindet sich seit kurzem das Restaurant „Kabul". Man serviert in stilvollem Ambiente afghanischen Spezialitäten. Von der Aussichtsplattform im 30. Stock bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Stadt.

 

Das östliche Stadtviertel Praga dominieren lange Mietskasernen aus dem 19. Jahrhundert, die oft nicht im allerbesten Zustand sind. Lange Zeit galt das Viertel als verrufen; in den letzten Jahren haben viele Künstler und Studenten sich hier nieder gelassen und Teile des Viertels wurden saniert. Größte Attraktion des Viertels ist der Russenmarkt im Stadion Dziesiolecia. Tausende von Händlern aus Osteuropa bieten auf dem größten Basar ihre Waren feil. Sehenswert sind auch der 1928 gegründete Zoologische Garten an der ul. Ratuszowa und die russisch-orthodoxe Kirche Maria Magdalena an der al. Solidarnosci.

Tipps für Ihren Warschau-Besuch

Warschau galt früher als graue Beamtenstadt, hat sich aber in den letzen Jahren zu einer der attraktivsten Hauptstädte in Mittel- und Osteuropa entwickelt. Internationale Stars treten hier zu großen Konzerten auf, in den zahlreichen Klubs und Diskotheken tanzt die Jugend zu Techno- und HipHop-Musik. Das Angebot an Restaurants, Cafés und Bars ist international.

 

Jazz

Berühmt ist Warschau für seine Jazz-Szene. In mehreren Klubs finden regelmäßig Konzerte statt. Die bekanntesten sind:

Jazzgot im Kulturpalast, Pl. Defilad 1.

Tygmont, ul. Mazowiecka 6/8.

Die wichtigsten Festivals sind das Jazz-Jamboree im Herbst und die

Warsaw Summer Jazz Days.

 

Klubs und Diskotheken

Das Programm und die Adressen finden sich im Veranstaltungsprogramm „City“. Dieses ist in  Kneipen, Restaurants, Klubs und Hotels gratis erhältlich.

Berühmte Clubs in Warschaus Zentrum sind etwa:

Indeks, ul. Krakowskie Przedmiescie 24

Jezioro Labedzie, ul. Moliera 4/6

Muza, ul. Chmielna 9

 

Klassik

Die für Opernfreunde wichtigste Adresse ist das Teatr Wielki am pl. Teatralny 1.

Die Nationale Philharmonie befindet sich in der ul. Jasna 5.

Die Warschauer Kammeroper ist unter anderem als Veranstaltungsort des sommerlichen Mozart-Festivals bekannt. Al. Solidarnosci 76b.

Als Spielort für Musicals berühmt ist das Teatr Roma, ul. Nowogrodzka 49. Derzeit sind dort Cats, Miss Saigon und Grease im Programm.

 

Wichtige Ausstellungsorte

Muzeum Narodowe (Nationalmuseum), Al. Jerozolimskie 3, Tel. 0 22/6 29 30 93.

Zamek Krolewski (Königsschloss), pl. Zamkowy 4, Tel. 0 22/6 57 21 70

Lazienki-Palast, ul. Agrykoli 1, Tel. 0 22/6 21 82 12

Palac w Wilanowie (Schloss Wilanow), ul. St. Kostki Potockiego 1, Tel. 0 22/8 42 07 95

Historisches Museum der Stadt, Rynek Starego Miasta 42, Tel. 022/635 16 25

Muzeum Archeologiczne, ul. Dluga 52, Tel. 0 22/6 21 34 14

Karikaturenmuseum, ul. Kozia 11, Tel. 022/827 88 95.

Muzeum Fryderyka Chopina, ul. Okolnik 1, Tel. 0 22/8 27 54 71

Muzeum Plakatu, ul. St. Kostki Potockiego 1, Tel. 0 22/8 42 26 06

Centrum Sztuki Wspolczesnej, Al. Ujazdowskie 6, Tel. 0 22/6 28 12 71.

Galeria Zacheta, pl. Malachowskiego 3, Tel. 022/827 58 54.

 

Restaurants

Das kulinarische Angebot ist sehr vielseitig. Die Liste der Spezialitätenrestaurants reicht von Afghanisch bis Vegetarisch. Es gibt mehrere sehr gute italienische Restaurants, japanische Sushi-Bars, spanische Tapas-Bars und natürlich auch einige sehr empfehlenswerte Restaurants mit traditioneller polnischer Küche. Wer deutsche Küche bevorzugt, sollte im Restaurant Adler in der ul. Mokotowska 69 vorbeischauen. Es ist seit Jahren die bekannteste Adresse für Schnitzel, Bratwurst und bayerisches Weißbier. Einen guten Überblick bieten die monatlich kostenlos erscheinenden Stadtmagazine (z.B. Warsaw in your pocket). Sie informieren in englischer Sprache auch über Restaurants, Bars und Klubs in der Hauptstadt und liegen in vielen Hotels sowie bei den Touristeninformationen zur freien Entnahme auf.

 

Touristeninformation

Pl. Zamkowy 1, am Königsschloss

Flughafen Okecie

Bahnhof Warszawa Centralna

Ul. Krakowskie Przedmiescie 89

 

Anreise / Verkehr

Warschau ist gut in das internationale Verkehrsnetz eingebunden. Zum internationalen Flughafen Okecie gibt es regelmäßige Direktverbindungen von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Vom Flughafen besteht ein Pendelverkehr ins Stadtzentrum. (Citybus 175 ins Stadtzentrum und Richtung Altstadt, Bus 188 in Richtung des östlichen Stadtteils Praga)

 

Im Berlin-Warszawa-Express dauert die Bahnfahrt ab Berlin sechs Stunden. 3 Verbindungen täglich, außerdem je ein Nachtzug. Wichtigste Stationen sind der Bahnhof Warszawa Centralna beim Kulturpalast und der Bahnhof Wschodnia im östlichen Stadtviertel Praga. Von dort auch Verbindungen zu anderen polnischen Städten.

 

Etwas beschwerlicher ist zurzeit noch die Anreise per Pkw. Doch die knapp 600 km lange Strecke, die Berlin mit Warschau verbindet, soll in den nächsten Jahren komplett als vierspurige Autobahn ausgebaut werden. Parken ist in der Innenstadt von Warschau während des Tages gebührenpflichtig.

 

In Warschau selbst gibt es ein dichtes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu gehören eine U-Bahnlinie, Straßenbahnen und Busse. Das Einzelticket kostet 2,40 Zloty, das Tagesticket 7,20 Zloty, das Wochenticket 32 Zloty (erhältlich in Zeitungskiosken und an Automaten).

 

Taxifahrten sind in der Regel preiswert. Da es keine vorgeschriebenen Tarife gibt, Vorsicht vor schwarzen Schafen, die vor allem an touristisch interessanten Plätzen auf Gäste warten. Unbedingt darauf achten, dass die Tarife von außen gut sichtbar ausgehängt sind. Der Grundpreis tagsüber beträgt zwischen 5 und 6 Zloty, der Kilometerpreis etwa 1,50 bis 2 Zloty. Seriös sind Taxen, die einer Kooperative angehören und auf dem Dach deutlich sichtbar die jeweilige Funknummer ( z.B. 96-22 oder 96-23) führen.