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Schöne Details in der Region Zürich
Die Region Zürich, so klein sie ist, bietet eine Fülle an Aktivitäten für Stadturlaub und Landausflüge. Man muss sich nur auf das Detail konzentrieren, nicht auf Masse und die Augen offen halten für die vielfältigen Eindrücke in diesem kompaktem Raum.
Das sanfte Dahinschaukeln bei einer Bootsfahrt auf dem Zürichsee zählt ebenso dazu wie Spaziergänge auf dem Üetliberg und Wanderungen im Weinland, wo man so schön den natürlichen Übergang der Jahreszeiten an der Landschaft ablesen kann. Auf einer Wanderung vom Uetliberg zum Albispass wird man mit eindrücklichen Aussichten auf die Stadt Zürich, den Zürichsee und die Zentralschweizer Alpen belohnt. Der Weg sanft ansteigende Weg kommt vor allem Familien mit kleineren Kindern entgegen. Ein Abstecher zum malerischen Türlersee sollte mit in die Planung genommen werden, bietet er doch nicht nur was für Auge und Fotoalbum, sondern auch für das leibliche Wohl erhitzter Wanderer: An einigen Stellen kann man baden. Körperliche Genüsse fördern auch einige Restaurants auf der Strecke, so dass diese während der vier- bis fünfstündigen Wanderung nicht zur Durststrecke verkommt. Weiters hält der Uetliberg auch noch ein Stück Bildung zum Erwandern parat. Nach den Sternen greifen zu wollen ist gerade richtig für einen Spaziergang über den Planetenweg. Auf dem Zürcher Hausberg liegen Sonne, Mond und Sterne greifbar nah, ohne dass die Bodenständigkeit verloren zu gehen droht. Start der Weltraumerkundung ist die Station Uetliberg, Ende die Luftseilbahn Felsenegg.
Auch wer sich gar nicht mehr aus Zürich wegbewegen mag, kriegt Überirdisches. Am 48 Meter hohen Turm der Sternwarte Urania können Sterneninteressierte am Himmel Befindliches in 600facher Vergrößerung bestaunen. Kultur und Vergnügen, bis man Sterne sieht, bieten zahlreiche Museen und Freizeiteinrichtungen in Zürich. Im Tram-Museum beispielsweise wird die Geschichte der Mobilität vor Augen geführt, die Zürcher Märkte imponieren der Netzhaut mit bunter Vielfalt, und in den Hallenbädern der größten Schweizer Stadt wartet unbeschwertes Planschen. Wer die körperliche Herausforderung über das Schwimmen in Chlorwasser hinaus sucht, kann sich im Kletterzentrum Gaswerk in Schlieren erproben. Mehr als 2000 Quadratmeter Kletterfläche und über 100 Routen der Grade 2 bis 11 laden ein Grenzen zu erfahren. Für ruhigere Gemüter lohnt sich ein Ausflug in das alte Landvogtstädtchen Grüningen mit anschließendem Bummel durch den Botanischen Garten, der die immense Vielfalt an einheimischen und exotischen Pflanzen ganz in die Nähe holt und wertvoller Raum zum Abschalten und Entspannen ist.
Einen Besuch verdient auch das hübsch am Zürichsee platzierte Städtchen Rapperswil mit seinem mittelalterlichen Stadtkern, der von gepflegter, gastlicher Atmosphäre geprägt ist. Der idyllische Hafen und etliche touristische und kulturelle Sehenswürdigkeiten, autofreie Innenstadt und nette Promenade sowie gemütliche Bistros, Cafés und Restaurants laden zum flanieren und verweilen ein. Über der Stadt thront das Schloss Rapperswil, wo die Edlen der Rosenstadt residierten. Zwei Rosen sind die Wappenblumen der Stadt Rapperswil. Von Ende Mai bis Oktober blühen in den drei öffentlichen Rosengärten beim Kapuzinerkloster und im Rosengarten für Blinde und Invalide auf der Schanz über 5000 dieser anmutigen Gewächse von über 160 Sorten. Die Rosengärten sind jederzeit kostenlos zugänglich.
Kunst und Kultur in der Finanzmetropole Zürich
Viele Künstler schätzten und schätzen Zürichs natürliche Schönheit, gepaart mit weltstädtischem Charme: Richard Wagner, Gottfried Keller, James Joyce, um nur einige zu nennen, wohnten viele Jahre in der Stadt an der Limmat. Auf einem Bummel durch Zürich kann man unverhofft auf Zeugen aus diesen Zeiten stoßen. Die hübsche Altstadt beidseitig der Limmat, die berühmte Bahnhofstrasse und die Seepromenade entdeckt man am besten zu Fuß. Die Sehenswürdigkeiten liegen in Zürich ganz nah beisammen; wunde Füße sollten daher die Ausnahme sein.
Vom Lindenhof aus, einem guten Ausgangspunkt, genießt man eine herrliche Aussicht auf die Altstadt. 15 v. Chr. erbauten die Römer an dieser Stelle eine Zollstation und gründeten damit Turicum, das heutige Zürich. Als eigentliche Stadt wurde Zürich aber erst im Jahre 929 urkundlich erwähnt. 1336 übernahmen die Handwerker, organisiert in Zünften, die Herrschaft in Zürich. Im 16. Jahrhundert löste Huldrych Zwingli die Reformation in Zürich aus. Die Stadtmauern, im frühen 14. Jahrhundert vollendet, umschlossen bis ins 19. Jahrhundert das eigentliche Zentrum, welches noch heute als gut erhaltene Altstadt erlebbar ist. Die markanten Türme von drei Kirchen prägen die Stadtsilhouette; das Grossmünster, gestiftet von Kaiser Karl dem Grossen, die St. Peter Kirche mit dem größten Kirchenzifferblatt Europas (8,7 Meter) und das Fraumünster, vielbewundert wegen seiner kostbaren Glasfenster von Marc Chagall. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Finanz-, Wirtschafts- und Handelsmetropole von internationaler Bedeutung war 1877 die Gründung der Zürcher Börse. Die SWX Swiss Exchange ist heute eine der technologisch führenden Börsen der Welt. Das vollautomatische Handels-, Clearing- und Settlement-System ist nach wie vor weltweit einzigartig. Als schweizerisches Wirtschaftszentrum bietet Zürich über 315.000 Arbeitsplätze, namentlich in Dienstleistungsbetrieben, aber auch in der Maschinen- und Textilindustrie.
Zürichs Ruf als Einkaufsparadies und Kunsthandelsplatz sowie der Sitz angesehener Auktionshäuser hat ohne Zweifel zum internationalen Bekanntheitsgrad der Stadt beigetragen. Die Zürcher Bahnhofstrasse, die sich vom Hauptbahnhof bis zum Zürichsee über 1,4 Kilometer zieht, ist wohl eine der schönsten Einkaufsstrassen der Welt, mit eleganten Boutiquen berühmter Modeschöpfer. Dabei sollte man jedoch die grosse Auswahl an weiteren Geschäften und Kaufhäusern für jedes Budget und die originellen Einkaufsmöglichkeiten für junge Leute nicht vergessen.
Das kulturelle Angebot Zürichs ist ebenfalls sehr facettenreich. International bekannt ist das Opernhaus als eines der führenden Häuser in Europa sowohl im Opern- als auch im Ballettbereich. Mit seinem vielfältigen Programm wurde das im spätbarocken Stil erbaute Haus unter der Führung von Alexander Pereira zum meistbesuchten Kulturinstitut Zürichs und gewinnt seit seiner Gründung 1891 Jahr für Jahr an weltweiter Anerkennung.
Die Tonhalle zählt bezüglich Akustik zu den führenden Konzertsälen Europas. Im großen Saal, der 1.455 Personen Platz bietet, finden immer wieder wichtige Konzerte statt. Im Schauspielhaus, der größten Sprechbühne der Schweiz wird unter der Leitung des international bekannten Intendanten Christoph Marthaler Theater gespielt.
Im Schiffbau, den historischen Schiffbauhallen im Trendquartier Zürich-West, wurde von den Architekten in einem raffinierten Zusammenspiel von alt und neu ein ganz neues Kulturzentrum mit Theatersälen, Restaurant und Jazzclub erbaut. Das interessierte Publikum wird von zahlreichen Kleintheatern in seinen Bann gezogen. Zudem findet im Sommer auf der Landiwiese am See während zwei Wochen das größte Treffen freier Theatergruppen Europas statt - das Theaterspektakel.
Im Kunsthaus, dem Museum für bildende Kunst findet man eine bedeutende Sammlung von Gemälden, Skulpturen, Fotos und Videos. Zudem beherbergt das Kunsthaus eine umfassende Sammlung von Werken Giacomettis.
Auf dem Löwenbräu Areal befinden sich neben der Kunsthalle, in der international bedeutende Gegenwartskunst gezeigt wird, auch das Migros-Museum für Gegenwartskunst und einige Privatgalerien.
In den zahlreichen Museen und über 100 Galerien werden in wechselnden Ausstellungen Kunst und Kultur geboten.
Im 1898 eröffneten Schweizerischen Landesmuseum werden Gegenstände ausgestellt, die in der Schweiz hergestellt oder die nachweislich im Gebiet der heutigen Schweiz verwendet worden sind.
Darüber hinaus findet man in Zürich auch noch über 50 Kinos in denen die Filme traditionellerweise in Originalsprache mit Untertitel gezeigt werden.
Auch kulinarisch hat Zürich einiges zu bieten. Spitzenlokale, gut bürgerliche Küche, exotische Spezialitäten, Imbissecken - die ganze Bandbreite ist in Zürich vertreten. Auch spätabends, nach einem Theater- oder Konzertbesuch, servieren verschiedene Restaurants warme Speisen. Frisch gestärkt kann man sich dann ins Nachtleben stürzen und zum Beispiel durch das autofreie "Dörfli" (Zürichs Vergnügungsviertel) flanieren. Hier ist die Szene sehr familiär und man trifft immer wieder auf bekannte Gesichter. Man kann den Bars, Nightclubs und Discos einen Besuch abstatten oder sich von den zahlreichen Straßenkünstlern und -musikern unterhalten lassen.
Das neue Trend-Quartier Zürichs liegt in Zürich West. Bis vor kurzem galt dieses Industrieviertel als heruntergekommen und verrufen. Mit der Eröffnung eines Kulturzentrums auf dem ehemaligen Löwenbräu-Areal im 1996 nahm der Aufschwung seinen Anfang. Mit dem Umbau der ehemaligen Schiffbau-Fabrik zu einem Kulturhaus mit Theater, Restaurant und Jazzclub setzte sich der Aufschwung fort.
Geschätzt wird auch Zürichs zentrale Lage und die ausgezeichneten Verkehrsverbindungen. 11 Kilometer von der City entfernt liegt Zürichs Tor zur Welt, der Flughafen Unique Zurich-Airport, einer der größten und effizientesten Europas und zugleich einer der sichersten der Welt. In nur 10 Minuten gelangt man per Bahn vom flughafeneigenen Bahnhof ins Zentrum der Stadt.
Der Zürcher Hauptbahnhof fertigt im Tag über 1.900 Züge ab und stellt einen zentralen Bahnverkehrsknotenpunkt in Europa dar. Sowohl national als auch regional wurden die Anschlüsse dank Taktfahrplan optimiert. So kann man in den komfortablen Intercity-Zügen sehr einfach und im Halbstundentakt von Zürich in die anderen Zentren der Schweiz oder mit der S-Bahn in die Region gelangen. Busse und Straßenbahn fahren jeweils im Abstand von wenigen Minuten.
Im Zürcher Verkehrsverbund sind 41 Transportmittel-Anbieter vereint und bieten dem Reisenden auf 2.700 Netz-Kilometern die Chance, mit nur einem Fahrschein frei zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln zu wählen. An Werktagen werden 1,3 Millionen Fahrten gezählt.
Neben Kultur- und Wirtschaftsstadt ist Zürich auch eine Stadt der internationalen Kongresse. Die Infrastruktur, die für solche Anlässe angeboten werden kann, genügt höchsten Ansprüchen, da die verschiedenen Lokalitäten mit modernsten technischen Anlagen ausgerüstet sind und eine Sitzplatzkapazität bis zu 2.800 Personen anbieten. Alles, was eine Kongressstadt neben den Tagungs- und Banketträumen anbieten sollte, ist in Zürich präsent: erstklassige Hotels in allen Kategorien (109 Hotels mit 12.000 Betten), eine riesige Auswahl guter Restaurants, exklusive Einkaufsmöglichkeiten, bezaubernde Landschaften und Ausflugsziele in unmittelbarer Nähe.

